Projekt „Vollelektrische Baustelle Oberhausen“
Die Bauwirtschaft steht vor einem grundlegenden Wandel – und mitten in Oberhausen wird dieser Wandel jetzt Realität. Mit dem Projekt „Vollelektrische Baustelle“ stellen wir unseren Wertstrommanagementstandort Oberhausen, auf einer Gesamtfläche von rund 17.600 m², konsequent auf einen vollständig elektrischen Baustellenbetrieb um. Vom 25-Tonnen-Bagger über den Radlader bis hin zum Asphaltfertiger, Walzen und Kleingeräten: Alle eingesetzten Baugeräte arbeiten emissionsfrei und leise mit Strom statt Diesel.
Was bislang oft als theoretische Vision galt, wird hier mit realen Baustellenbedingungen umgesetzt. Das Projekt dient als Reallabor, in dem wir zeigen, dass vollelektrisches Bauen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch technisch zuverlässig umsetzbar ist – selbst bei komplexen Abläufen im Tief‑ und Straßenbau.
Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der intelligenten Lade‑ und Energieinfrastruktur. Denn die größte Herausforderung elektrischer Baustellen ist nicht die Leistungsfähigkeit der Maschinen, sondern die sichere und stabile Stromversorgung. In Oberhausen kommen daher ein durchdachtes Lastmanagement, mobile Pufferspeicher und ein klar strukturierter Ladeplan zum Einsatz. So wird vermieden, dass das Stromnetz überlastet wird, und gleichzeitig sichergestellt, dass alle Maschinen zu Arbeitsbeginn einsatzbereit sind.
Mit dieser Veranstaltung möchten wir den regionalen Medien einen transparenten Einblick in das Projekt geben:
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Wie funktioniert eine vollelektrische Baustelle in der Praxis?
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Welche Vorteile ergeben sich für Umwelt, Anwohner und Beschäftigte?
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Und welche Rolle spielen solche Projekte für die Zukunft innerstädtischer Bauvorhaben?
Dieser Schritt ist ein Teil unseres Weges, um die Ziele der Konzernstrategie für Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen und zeigt: Die emissionsfreie Baustelle ist keine Zukunftsmusik – sie findet jetzt statt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.